Behutsamkeit

Nov 19, 2013 von

Was verstehe ich unter „Behutsamkeit“? Kenne ich das?

Welche Synonyme fallen mir zu dem Begriff „Behutsamkeit“ ein, wie z.B. Achtsamkeit oder auch Vorsicht (welche noch?), und was lösen sie in mir aus? Berühren mich diese Worte oder sind sie mir fern? Sehne ich mich danach oder gehören sie zu meinem Leben?

Wem oder was gegenüber bin ich behutsam? Wenn ich es bin: warum bin ich es? Was möchte ich damit erreichen oder vermeiden? Wenn ich es nicht bin: Wäre es vielleicht manchmal angemessen? Wem gegenüber und wann?

Wann fühle ich mich von anderen behutsam behandelt und wann nicht? Was macht das jeweils mit mir?

Achte ich darauf, dass andere behutsam mit mir umgehen? Wenn nicht, warum nicht und wie fühle ich mich dabei?

Und: Wie behutsam gehe ich mir mir selbst um?

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7 Kommentare

  1. Behutsamkeit ist eine Sanftheit im Umgang im Miteinander. Wie lauwarmer Hauch und raschelt an den Baeumen auch.
    Behutsamkeit kennt jedes Leben, will es liebevoll leben und Liebe geben.

  2. Kristin

    Behutsamkeit …

    Bei diesem Wort fühle ich Sanftheit, ja, Zärtlichkeit, Achtsamkeit, auch Achtung einem anderen gegenüber – und noch etwas über Achtsamkeit Hinausgehendes: es liegt im Wort selbst, im „Be-hüten“.
    Wenn ich jemanden oder etwas behüte, dann ist es mir wichtig, dass ihm kein Leid geschieht. Dann ist es mir wichtig, dass es vor Gefahren beschützt ist. Der Hirte hütet die Schafe (vor Gefahren, wie reißende Tiere).

    Be-hüten – beschützen: ich gewähre dem anderen Schutz unter meinem Hut – ganz wörtlich genommen.

    Wem oder was gegenüber bin ich behutsam? Kenne ich Behutsamkeit mir gegenüber?

    Manchmal ist Behutsamkeit mir gegenüber mir jedoch nicht so recht – auch das kenne ich. Manchmal ist es mir lieber, jemand redet „Klartext“. Manchmal will ich selbst Klartext reden. Manchmal brauche ich es, Ecken und Kanten zu spüren. Manchmal will ich meine eigenen Ecken und Kanten zeigen. Manchmal will ich mich aus dem Schutz, der Behütung des anderen „befreien“ und den Sturm um meine Stirn spüren.

    Vielleicht geht es darum, zu spüren, was gerade „dran“ ist. Was brauche ich – und was braucht mein Gegenüber.

    Wenn ich Angst habe und verletzt bin, brauche ich Behutsamkeit.

    Wenn ich stur bin und mich irgendwohin verrannt habe – brauche ich eher Klartext.

    Vielleicht braucht es Behutsamkeit, um herauszufinden, was ich – und was mein Gegenüber braucht ???

    Danke für die Anregung!

    • petra

      Liebe Kristin!
      Das hast Du aber sher schön in Worte gefasst!!!!
      Gestern haben mein Mann und ich uns Gedanken über Achtsamkeit in der Ehe gemacht und besonders ich habe gemerkt, das ich manchmal ein ganz schönes Trampeltier bin, wenn es darum geht,meinen Bedürfnissen Raum zu geben. Wenn dann also jetzt zur Achtsamkeit noch die Behutsamkeit meinerseits kommt, kann es in diesem Fall ein befruchtender Dialog werden.
      Manchmal braucht es für mich aber statt des Dialogs auch die Auseinandersetzung,um mir über mich klar zu werden. Und wenn mein Gegenüber, in diesem Fall mein Mann, sich darauf einläßt,ist es auch befruchtend.
      Tja, jetzt hab‘ ich Deine Worte in meine verwandelt,fand ich sehr hilfreich ( befruchtend ), danke auch Dir für die Anregung.
      Grüße von
      Petra

  3. Ursula

    Liebe Tanja,

    wie schön, dass Du mich an dieses zarte Wort ~ Behutsamkeit ~ erinnert hast. Tief in mir schlummerte es und jetzt darf es sich (wieder) Raum nehmen in meinen Fingerspitzen, in den Schwingungen des Herzens, in jedem AugenBlick… 🙂

    DANKE Dir ~ ~ ~
    von Herzen
    Ursula

  4. Karsten

    Liebe Tania,
    Danke! Ganz herzlichen Dank für diesen (wieder) wundervollen und anregenden Text. Diese „Werte“ sind etwas ganz besonderes im täglichen Umgang mit anderen Menschen und uns selbst! Anhalten, innehalten und dann behutsam und auch „wertschätzend“ zu handeln, sind sehr wertvolle Eigenschaften, die ich sehr dankbar wahrnehme und pflege.
    Herzlichen Dank für Deine besonderen Texte und eine liebe-volle Adventszeit!
    Karsten

  5. doris

    Liebe Tania,
    wieder ein dickes DANKE für diese gehaltvollen Anregungen.

  6. Tania

    Ach schön, Eure Rückmeldungen freuen mich sehr!

    Dankeschön 🙂
    Tania

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