Kampf

Mai 3, 2013 von

Wenn ich auf mein Leben schaue: Wann habe ich gekämpft und kämpfe ich auch gerade jetzt?

Warum genau habe ich gekämpft oder kämpfe aktuell? Weil man mir das so gezeigt hat? Aus Überzeugung? Aus einem inneren Antrieb heraus? Als Reaktion auf andere? Aus Hilflosigkeit? Weil es mir gut tat? Weil ich es konnte und wollte?

Mit wem, womit und wogegen habe ich gekämpft? Kämpfe ich tatsächlich mit dem Außen oder vielleicht mit mir selbst?

Und für wen kämpfe ich da eigentlich? Habe ich auch schon für mich selbst gekämpft? Was war das für ein Gefühl? Was war mein Anrieb? Wenn nein: warum nicht?

Wenn ich zurückschaue: Hat sich mein Kampf gelohnt? Habe ich gewonnen? Was genau? Ist dieser Gewinn gut für mich? Und welchen Preis habe ich gezahlt?

Hätte es vielleicht andere Wege geben können, um mein Ziel zu erreichen? Bessere? Für wen wäre das dann besser gewesen und warum?

Wann habe ich vielleicht zu schnell aufgeben, wo ich hätte weiterkämpfen sollen? Warum gab ich auf? Kann ich wirklich wissen, ob es sinnvoll gewesen wäre, weiterzukämpfen?

Was machen meine Kämpfe mit mir? Tut mir das gut? Ist es gut für mich zu kämpfen? Wenn ja, warum? Wenn nein, was ist die Alternative?

 

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7 Kommentare

  1. glitzer

    Liebe Tanja, genau diese Frage stelle ich mir grad! Für was habe ich gekämpft, was habe ich nun davon! für mein Kind habe ich gekämpft immer noch und immer wieder und das ist gut so die Früchte dafür geniesse ich jeden Tag! Aber wo steh ich? Habe ich genug gekämpft um das zu bekommen was ich wollte, was macht mich glücklich? Genug gekämpft? Zuviel gekämpft? Einen hohen Preis gezahlt, zu hoch oder ist doch alles gut so wie es gelaufen ist? Macht es das Alter das man sich fragt: War alles gut so, was kann noch alles kommen, um was muss man noch kämpfen? Wo steh ich und ist das gut so? Danke dir für immer wieder schöne Zeilen von dir. Lg M

  2. Liebe Tania ich grüße dich!
    Kämpfen ist für mich schrecklich.
    Ich habe auch schon gekämpft – musst – es war not-weidig,
    aber ich verliere jegliche Kraft dabei.
    Ich glaube, dass das Leben uns zeitweise wo hinein stellt,
    wo wir gefortert sind anzupacken und das kann dann oftmals Kampf sein,
    oder sov erstanden werden.
    Das kann auch ein Zeichen dafür das, dass wir auch für uns Selbst einstehen und
    das tun was wichtig ist. Ich habe jahrelang für andere Menschen gekämpft, aber auf mich habe ich vergessen oder das nicht so wichtig genommen, wenn es um mich ging. Aber auch das ist ein Lernprozess den das Leben mir gab.
    Ich liebe den Gleich-Klang, die Harmonie, die Ruhe, die Einheit…
    Mit Herz & Segen!
    M.M.

  3. Bianka

    Liebe Tanja,
    Kampf für mich ein Wort mit negativen Gedanken und verschwand in Laufe der Jahre aus meinem Wortschatz. Ich mag nicht mehr kämpfen, aber ich stehe für mich, meine Familie, positive Dinge… ein und vermittle deutlich meine Meinung/Ansicht. Sogleich gehört dazu Respekt und eine gewisse Toleranz.
    In der Welt wird genug gekämpft, obwohl so mancher Kampf unnötig ist.
    Bianka

  4. Petra

    Liebe Tania, die Themen Kampf und Spiegel beschäftigen mich auch sehr, daher ganz herzlichen Dank für den gesamten Newsletter. Jeder Kampf bedeutet ein gegen etwas, was auch immer, eine Trennung, oder gefangen sein in trennenden Gedanken. Und auch was der Amselmann tut, kenne ich recht gut, und wie schön er diese Spiegelfunktion zum Ausdruck bringt!
    LG Petra
    Ich freue mich auf weitere Inspirationen!

  5. Eva-Maria

    Liebe Tania,
    ich habe auch immer gekämpft,wieso weshalb,ich weiß es heute auch nicht mehr,möchte es aber auch nicht mehr tun,denke das es auch damit zu tun haben könnte,weil ich immer Angst vor meinem echten Selbstr hatte,ich will endlich so sein wie ich bin,und das schenkt Freiheit,aber stelle auch immer wieder fest,das die Menschen in meinem Umfeld das nicht so gerne wollen,aber ich verschwende keine Kraft mehr auf das Kämpfen…alles liebe Eva

  6. Barbara

    Hallo Tanja,

    zum Thema Kampf fällt mir folgendes ein.

    Ales ich das erste Mal vor vielen Jahren mit Karten in Berührung kam, zog ich die Karte KAMPF. Das passte für mich erstmal so gar nicht. Nach langem Überlegen und Hinein-Fühlen stellte sich heraus: Das Wort KÄMPFEN war negativ besetzt. Ich schaute tiefer hin und da kam es: Ich habe wohl immer gekämpft, aber: ich war KEIN Angreifer !!!..Ich stelle mich schon, wenn ich angegriffen werde und mich wehren muss.
    In dieser Erkenntnis kann und konnte ich mich erkennen und es annehmen.. 🙂

    DANKE..für das Erstellen des Themas.

  7. Elisabeth

    Liebe Tania und Blogleser,

    gekämpft habe ich z.B. für die Erhaltung meines Eigenheimes, es war plötzlich feucht (eigentlich eine Versicherungsangelegenheit)aber die meisten erklärten mich für total verrückt. So nahm ich alles selbst in die Hand, verzichtete auf Versicherunsansprüche usw.. Ich wollte nur eins, das Erbe meines Mannes erhalten, dass er so liebevoll aufgebaut hatte.
    Also organisierte ich Trocknungsgeräte mit denen ich über 1000 Liter Feuchtigkeit heraus holte und ließ einiges reparieren. Ein halbes Jahr bin ich von Hotel zu Hotel gezogen, meine Gesundheit war angegriffen körperlich und psychisch und es hat sich gelohnt. Heute bin ich stolz darauf. Nur nicht aufgeben! Es gibt immer einen Weg oder eine Lösung.
    Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, dass sie mir gut tut oder nicht kämpfe ich dafür. Es lohnt sich und somit habe ich all dass im Leben erreicht, was ich wollte. Ich kann nur Mut und Ausdauer zu sprechen, wenn jemand kämpft.
    Hier fällt mir das Sprichwort ein: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“.
    Viel Erfolg beim Kämpfen und manchmal muss man auch an sich und die Sache glauben.

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