Gesehen werden

Apr 9, 2013 von

Was glaube ich, wie ich von anderen gesehen werde? Sieht man mich richtig? Oder ganz anders als ich bin?

Wer sieht mich wirklich und wer sieht nur, was er sehen will? Kann ich sicher sein, dass es so ist?

Wie will ich gerne  gesehen werden? Wie nicht?

Sehe ich mich denn selbst wirklich? Sehe ich mich, wie ich bin oder ahne ich, dass ich noch nicht wirklich hinschaue?

Habe ich den Mut, mich selbst wirklich zu sehen?

Und habe ich den Mut, mich anderen zu zeigen?

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12 Kommentare

  1. Ich bin die ich bin!

    Ich bin die Ich bin und die will ich sein,
    ganz sicher lebe ich für Niemand zum Schein.
    Man hat mich gebogen und wollte mich richten,
    das waren für mich sehr schwere Geschichten.

    Ich war so zerrissen man wollte nicht sehen,
    doch meine Seele konnte den Weg so nicht gehen.
    Verspotten, lachen, beschimpfen und lästern,
    das taten sie gerne doch das war schon gestern.

    Ich ging meinen Weg, ließ mich nicht abbringen,
    die Neider sie mussten nach Luft oftmals ringen.
    Ich bin die Ich bin, will keine Andere sein,
    denn glücklich machen, kann nur ich mich allein.

    Mensch muss sich finden, nicht suchen im Außen,
    denn Glück ist in dir und niemals da draußen.
    Wenn dann endlich das Glück in dir ist gefunden,
    kein Mensch kann mehr schlagen schmerzhafte Wunden.

    Ich bin die Ich bin, will Verantwortung tragen,
    ich weiß was ich tun muss, stelle wenige Fragen.
    Mein Ich ist gereift, gewachsen, geworden,
    das Leben wird einfach – weiß, ich bin geborgen.

    © Monika-Maria Ehliah Windtner
    6.3.2o12

    Liebe Tania,
    ich lasse dir ganz viele liebe HERZ-ensgrüße hier.
    Viel Glück und viel Segen!
    M.M.

    • Tania

      Dankeschön, Monika-Maria, für Deine Texte und guten Wünsche.

      Alles Gute für Dich,
      Tania

    • Nele

      Liebe Monika-Maria,
      auch von mir ein herzliches Danke für diesen Text. Der macht Mut, Mut der mir verlorengegangen ist.
      herzlichen Dank
      Nele

    • Eva-Maria

      Großartig geschrieben,danke dafür und liebe grüße Eva…

  2. Danke ihr Lieben!
    Mit Herz & Segen1
    m:m:

  3. Klaus

    Ja, Tania, Du zeigst Dich!

    Viele sehen dich mit IHREN Augen, sehen und fühlen ähnliches,
    verstehen vielleicht dich und mehr noch sich besser.
    Was wünscht man mehr bei einer guten Kommunikation?

    Mach weiter so!

    Sei Spiegel für Dich!
    Sei Spiegel für Mich!

    Die Distanz des Mediums macht das Ganze ungefährlich 🙂

    Gruß!

    Klaus

  4. Günter

    Liebe Tania. Ich danke Dir von Herzen für Deine wunderbaren und immer wieder HERZ-berührenden Texte.Danke auch an Monika-Maria für die wunderschönen Worte.
    Alles Liebe und Gute euch beiden.
    Liebevolle und herzliche Grüße.
    Günter

  5. Liebe Tania,
    DU, deine Seite, deine Gedanken
    und alle lieben Seelen die hier schreiben sind eine
    whrhaftige Be-REICH-erung.
    Viel Glück euch @llen!
    Mit Herz & Segen!
    M.M.

    P.S. Der Schreiblehrgang *autobiografischen Schreiben*
    ist für mich nicht nur eine große Freude, sondern auch
    Bereicherung, Lernen, Erkennen, sehen u.s.w…………
    D A N K E Tania für all deine Bemühungen!!!!

  6. Liebe Tania!

    Was können Menschen überhaupt sehen??? So gut wie NICHTS!!! Schon allein das Gesichtsfeld ist eingeschränkt. Wir laufen praktisch mit Scheuklappen durch das Leben. Von dem Licht, das in das Auge gelangt, wird nur ein ganz geringer Teil scharf abgebildet und von den Sehzellen erfasst. Dann wird das Licht in elektrischen Strom umgewandelt und in das Gehirn geleitet. Dort wird sofort gefiltert. Nur das, was mit bisherigen Erfahrungen übereinstimmt, wird bewusst wahrgenommen. Und dann wird interpretiert, was sehe ich! Das ist dann ein ganz subjektives Bild. Dasss wir etwas sehen, so wie es ist, ist eine Illusion. Die Bemühung, anders aussehen zu wollen, als ich bin, ist also vollkommen überflüssig und nutzlos.

    Licht und Liebe!

    Volker Spüecht

    • Anne

      Lieber Volker – das hast Du wunderbar zusammengefasst. Genauso sehe ich das inzwischen auch. Je mehr man sich von den Beurteilungen des Aussen frei macht, um so freier wird man. Leider habe ich ganz viele Jahre gebraucht, um das zu erkennnen und frage mich, warum solche lebenswichtigen Erkenntnisse ( und davon gibt es ja noch einen Menge mehr)nicht in unseren Bildungsstätten gelehrt werden. Man wird vollgestopft mit unnötigem Wissen und die wirklich wichtigen Dinge muß man sich über Jahre des Schmerzes selbst erarbeiten. Manches konnte ich meinen Kindern schon mitgeben und sie stehen voll im Leben und machen das gut.
      Jetzt genieße ich hoffentlich noch zwei Jahrzehnte in größerer innerer Freiheit und danke Dir nochmals für Deine Zeilen.
      Sonnengrüße Anne

  7. Iris

    Hallo Tanja,
    danke, dass du deine Gefühle und Gedanken mit uns teilst.
    Nicht gesehen werden beschäftigt mit seit über 50 Jahren. Mich zeigen zu wollen, wie ich bin, auch.
    Gesehen werde ich, wenn ich mich style, schick anziehe und mich dann damit gut fühle. Dann schaue ich zwischendurch
    in einen Spiegel, ob ich Flecken oder was habe, weil mich alle ansehen….
    Inzwischen lerne ich mehr und mehr mich selbst zu sehen und zu mögen (lieben klappt noch nicht so ganz).
    Ich gehe ungeschminkt aus dem Haus, habe meine Haare grau sein lassen (schicker Schnitt muss sein, auch ich sehe mich
    ja im Spiegel). Ich höre auf, Urteile anderer zu wichtig zu nehmen. Ich akzeptiere, dass wir in einer Zeit leben, in der Äußerlichkeiten
    wichtig sind (Job, Partnersuche etc.) ich kämpfe nicht mehr dagegen und versuche nicht mehr die Welt zu ändern.
    Ich achte auf mich und darauf, dass es mir und meinem engsten Umfeld gut geht. Ich diskutiere auch nicht mehr so oft mit anderen über diese Themen, es bringt mich von mir weg und verunsichert mich.
    Ich möchte endlich leben, bunt, lebendig, authentisch. Und wem das nicht passt, der mag sich um sich kümmern.

    Ich wünsche dir alles Liebe und gehe weiter deine Weg, es lohnt sich!!!

  8. Monika

    Liebe Tanja,
    zwischen 15 – 18 Jahre- habe ich mich gestylt für andere, dass ich „geliebt und gesehen werde

    zwischen 20 – 40 Jahre – habe ich mich nach meinem Ehemann gerichtet und so ausgesehen wie er mich wollte

    mit 49 Jahre war ich geschieden

    dann habe ich so ausgesehen wie mir die anderen sagten, wie es mir “ steht

    Heute bin ich 60 Jahre und ich weiß inzwischen – ich sehe so aus wie ich mich sehen will

    hurra es gefällt mir – fast immer

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