Anlauf

Apr 4, 2013 von

Manchmal
brauche ich noch
einen großen Anlauf,
um zu mir zu kommen

und oft
verirre ich mich
auch noch

auf dem Weg.

Aber heute
weiß ich genau:

ich finde mich
immer wieder irgendwann. 

Tania Konnerth

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6 Kommentare

  1. Ich mache mich auf den Weg um mich Selber zu finden.
    Als ich mich aufmachte, tat ich dies – eher unbewusst – als bewusst.
    Heute ist mir klar dass ich es gar nicht wusste, dass ich mich auf den Weg mache – als ich mich auf den Weg machte….

    (Auszug aus: Meine Seelenbild entsteht)
    Monika-Maria Ehliah Windtner

    Liebe Grüße euch @llen!
    M.M.

  2. Hahn Marion

    Tolles Foto, Tania, und wie schön, sich den Luxus zu goennen, auf die Suche nach „sich selbst“ zu gehen.
    Es wird etwas Tolles sein, was wir finden können… Herzlichst * Marion

  3. Elisabeth

    Ich sehe in den Spiegel:
    Wer bist du ?
    Bist du die, die dich heute mit strahlenden Augen anblickt?
    Bist du die, die traurig blickt? Bist du so, wie andere dich sehen?
    Ich schaue mir in die Augen und:
    ich bin fröhlich und traurig,
    ich bin zornig und ausgeglichen,
    ich bin Zuhörerin und Rednerin,
    ich bin kreativ und ideenlos,
    ich bin hässlich und schön,
    ich sehne mich nach Nähe
    und suche die Einsamkeit,
    ich bin ausgelassen wie ein Kind,
    ich bin müde wie eine alte Frau,
    ich bin stark und schwach, ich bin ……
    Ich bin:
    Ebbe und Flut , Tag und Nacht,
    Sturm und Stille , Frühling – Sommer – Herbst – Winter
    Ich bin !
    Ich bin alles, was andere in mir sehen,
    ich bin das, was ich selbst in mir entdecke.
    Ich lächle mir im Spiegel zu : DU BIST !
    Und trete heiter ,gelassen in den neuen Tag .
    Gruß Elisabeth

    • Sehr toll diese Gednaken!
      Alles Gute für dich!
      Mit Herz & Segen!
      M.M.

      • Marie

        Hallo Elisabeth!
        Es ist ein sehr tiefsinniges Gedicht, das mich berührt. Ich möchte es auch meiner Lyriksammlung beifügen und ersuche um Erlaubnis. Es bringt den Dualismus in einem selber zum Ausdruck. Dankeschön! Marie

  4. Hanni

    Liebe Elisabeth,
    dein Gedicht hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht geht es fast jedem so, dass er irgendetwas oder auch viel von sich darin wiederfindet.
    Und es tröstet doch auch sehr, dass man nicht allein ist mit seinen Gefühlen.
    Ich habe mir dein Gedicht kopiert, ich hoffe, du erlaubst es mir.
    Dass ich es nirgendwo veröffentliche und schon gar nicht als mein Erezugnis, ist wohl selbstverständlich.
    Danke!

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