Zufriedenheit

Nov 10, 2012 von

Bin ich oft unzufrieden? Warum? Was löst meine Unzufriedenheit aus? Woran mache ich meine Unzufriedenheit fest? Wie fühle ich mich, wenn ich unzufrieden bin?

Was wünsche ich mir, um zufrieden zu sein? Was müsste ich erreichen? Was haben? Was sein?

Und wie wäre es, wenn ich zufrieden wäre? Was würde ich denken? Fühlen? Wie würde ich aussehen? Wer wäre bei mir? Was würde ich tun? Wo wäre ich? Woran merke ich, dass ich zufrieden bin?

Gibt es Momente vielleicht schon in meinem Leben, in denen ich mich satt und zufrieden fühle? Welche sind das? Was genau macht mich in diesem Momenten satt und zufrieden? Kann ich diese Momente wirklich genießen und würdigen? Wie kann ich diese Momente noch intensiver fühlen?

Suche ich Zufriedenheit vielleicht an den falschen Stellen? Kann ich Zufriedenheit im Außen finden? Bei anderen Menschen? In Tätigkeiten? In Zielen? Oder vielleicht nur in mir selbst?

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4 Kommentare

  1. Vielleicht bin ich komisch: ich will gar nicht zufrieden sein oder nur ganz selten. Schon das Wort „zufrieden“ beinhaltet ja unter anderem, zumindest laut Duden Bedeutungswörterbuch, keine Veränderung der Umstände wünschend. Aber Veränderung ist, sich der Lebendigkeit hinzugeben. Dazu gehört meiner Meinung nach auch, dass ich mit dem, was gerade auftaucht, in Resonanz gehe. Ist die Bewertung dessen, was geschieht, weg, bin ich immer das, was ich sein will. Das kann zufrieden sein (also etwas Abgeschottetes, Eingezäuntes) oder glücklich oder traurig…immer nur für den Moment, nicht jahrelang.

  2. Anita

    Anselm Grün:

    „Zufriedenheit
    hat offensichtlich zur Voraussetzung,
    dass ich frei bin
    von meinen Ansprüchen und Forderungen an andere
    und dass ich zugleich dankbar empfangen kann,
    was mir angeboten wird!“

    Ein liebevolles Grüß Gott,
    heute morgen habe ich eure Gedanken zur Zufriedenheit gelesen. Für mich war es immer wichtig zufrieden zu sein. Und für mich ist es auch wichtig in Bewegung zu sein und zu kommen, das macht mich auch zufrieden, aber ich wusste nicht wie ich beides nun zusammen bekomme. Bis ich auf ein newsletter stieß indem das Zitat von Anselm Grün stand, das mir aus dem Herzen spricht.

  3. Tania

    Danke, für Eure Gedanken. Tatsächlich ging es mir auch lange so wie Gisela, Zufriedenheit schien mir irgendwie suspekt und machte mich misstrauisch 😉 Jetzt, wo ich aber immer wieder Momente einer ganz tiefen Zufriedenheit spüren darf, weiß ich, was ich mir selbst versagt habe. Es ist ein „zu Frieden kommen“ für mich und in diesem Zufriedensein findet Heilung statt. Ja, klar, immer nur für den Moment, aber eben auch für immer mehr Momente.

    Herzlich,
    Tania

  4. Wolf

    findet beim Produkt Zufriedenheit Kunde, Anbieter, Abrechnungswesen und Beschwerdestelle in einer(!) Person.

    Kurze Wege … praktisch …

    😉

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