Herbstgedicht

Okt 31, 2012 von

In diesem Herbst

Heute küsste mich
die Herbstsonne
auf die Stirn,
genauso, wie du
sonst mich.

Heute streichelte
der Oktoberwind
meine Wange
wie du es
sonst tust.

Heute ließ ich
meine Sehnsucht
nach dir
mit den Kranichen fliegen.
Hörst du ihre Rufe?

Tania Konnerth

Verwandte Artikel

Tags

Share

6 Kommentare

  1. petra

    Hallo Tania!
    Hinter diesem Gedicht vermute ich einen Wirbelsturm der Gefühle. Wie wunderschön sind Deine Worte. Faszinierend, was auch gelesene Worte in mir auslösen können. Ich spüre sie richtig, diese Sehnsucht…! Und die Sonne und den Wind! Und die Kraniche, deren Rufe manchmal wie Schreie durch die Unendlichkeit des Himmels hallen. Und ich stehe da, ganz klein und ganz „sehnsüchtig“!
    Tania, wie virtuos Du die Worte plazierst; Dankeschön:-)
    Petra

  2. Anne

    Die Vorstellung, dass die Sehnsucht mit den Kranichen davonfliegt ist wohl eine schöne!

  3. Michaela

    Liebe Tania…

    wunderschöne Worte,
    ich wäre gerne ein Kranich,
    ab und an…
    🙂

    Herzliche Grüße,
    Michaela

  4. Hanni

    Ja, auch ich möchte manchmal meine Sehnsucht mit den Kranichen davonfliegen lassen. Danke für deine wunderschönen Worte, Tanja!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Seite verwendet Cookies. Personenbezogene Daten werden zum Beispiel bei den Kommentaren gespeichert. Mehr erfahren

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen