Intensität

Aug 23, 2012 von

Wie intensiv will ich leben und wie intensiv lebe ich tatsächlich? Habe ich schon mal intensiver gelebt? Wenn ja wann? Lebe ich heute intensiver als früher? Wie genau äußert sich das?

Wie sehr lasse ich mich auf das, was ist, ein? Wirklich genug oder vielleicht oft zu wenig? Wie kann ich es wagen, mich noch mehr einzulassen?

Lebe ich mit allen Sinnen oder reduziere ich meine Erlebnisfähigkeit? Wenn ja, wodurch und warum?

Wie viel halte ich zurück? Wie viel darf nicht sein? Wie viel von mir selbst lebe ich nicht so intensiv, wie ich es gerne leben würde? Was genau würde ich gerne intensiver leben? Wer wäre ich, wenn ich den Mut hätte, intensiver ich zu sein?

Was hindert mich alles daran, intensiv oder noch intensiver zu leben? Und wie kann ich diese Hindernisse reduzieren? Was kann mir dabei helfen, intensiv zu leben, ohne all die Bedenken und Bremsklötze und Mauern?

Kenne ich Menschen, die in meinen Augen intensiver leben als ich? Was machen sie anders? Was kann ich von ihnen lernen?

Wie kann ich jetzt in diesem Moment intensiver leben?

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4 Kommentare

  1. Klara

    Liebe Tanja,
    ich denke es ist ganz wichtig, dass man sich diese Fragen immer wieder stellt. Denn im Strudel des Alltags vergisst man irgendwann wer man ist, und wie man eigentlich sein will. Man wird im Laufe der Zeit in viele Richtungen gezwängt, geht viele Kompromisse ein, weil es die Gesellschaft oder die Familie erfordert. Aber irgendwann und ich glaube es ist nie zu spät , sollte man sich wieder fragen “ ist alles noch so wie ich es möchte, fühle ich mich so wohl oder muss ich etwas ändern.Lebe ich so intensiv wie ich es immer wollte, und bin ich noch glücklich so wie es ist?
    Und es ist auch sehr wichtig dass man Menschen hat die einem das immer wieder sagen und aufmerksam machen. Ich danke Dir ganz herzlich denn Du bist so ein Mensch für mich.Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende und freu mich schon auf die nächsten Zeilen von Dir. Liebe Grüße Klara

  2. Phoenix

    Liebe Tanja,

    intensiv leben fängt für mich bei der Frage an:“ Wer bin ich?“.
    Ich kenne dann meine Bedürfnisse. Je nachdem wie ich ticke (bin ich extro-oder introvertiert), weiß ich wo meine Komfortzone liegen. Entweder holt der Mensch seine Energie aus dem Austausch mit anderen (dann ist er eher extrovertiert) oder der Mench „macht zu“ und regeneriert sich möglichst allein, möglichst reizarm und ohne viele Worten (eher introvertiert).Keiner diesen beiden Typen ist besser oder schlechter. Sich systematisch die Frage zu stellen:“Was brauche ich gerade?“ hilft weiter.

  3. Klaus

    Liebe Tanja,

    ich könnte mir vorstellen, dass dazu dies passt:

    Schiller: Ode an die Freude , höre auch Bethovens 9.

    Freude, schöner Götterfunken,
    Tochter aus Elysium!
    Wir betreten feuertrunken,
    Himmlische, Dein Heiligtum.
    Deine Zauber binden wieder,
    was die Mode streng geteilt,
    alle Menschen werden Brüder,
    wo Dein sanfter Flügel weilt.
    Seid umschlungen, Millionen!
    Diesen Kuß der ganzen Welt!
    Brüder, überm Sternenzelt
    muß ein lieber Vater wohnen,
    Brüder, überm Sternenzelt
    muß ein lieber Vater wohnen!
    2.
    Wem der große Wurf gelungen,
    eines Freundes Freund zu sein,
    wer ein holdes Weib errungen,
    mische seinen Jubel ein!
    Ja, wer auch nur eine Seele
    sein nennt auf dem Erdenrund!
    Und wer’s nie gekonnt, der stehle
    weinend sich aus diesem Bund!
    Was den großen Ring bewohnet,
    huldige der Sympathie.
    |: Zu den Sternen leitet sie,
    wo der Unbekannte thronet. 😐
    3.
    Freude heißt die starke Feder
    in der ewigen Natur;

    Freude, Freude treibt die Räder,
    in der großen Weltenuhr.
    Blumen lockt sie aus den Keimen,
    Sonnen aus dem Firmament,

  4. Wolf

    sieht bei diesen Fragen das Bild vom Frosch im Brunnen.

    😉

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