Vertrauen

Mai 11, 2012 von

Ein neues Gefühl

Und wenn ich wieder falle,
weiß ich,
dass ich selbst
unten stehen werde
und mich auffange

dass ich da sein werde
für mich.  

Tania Konnerth

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12 Kommentare

  1. Bettina Bäck

    Alles, alles ist gut mein Kind!

    Noch ehe du warst bin Ich,
    spricht der, der Dich liebt.
    Noch ehe Vater und Mutter Dich ersehnt,
    habe Ich deiner gedacht.
    Du bist Mir vertraut seit Anbeginn der Welt.
    Mit Zuneigung und großer Zartheit habe
    ich Dein Kommen geschaut.
    Und ich sage Dir:
    Alles, alles ist gut mein Kind!
    ……………….

    by Dr. Johann Willhelm Klaushofer 1993

  2. Martina

    Liebe Tanja, deine Worte berühren mich zutiefst. Für sich selbst da sein zu können, lernt man meistens in einem schmerzhaften Prozess. Das habe ich vor fünf Jahren erfahren. Heute befinde ich mich gerade wieder in einer ähnlichen Situation. Und ich weiß, dass ich in dem Wissen um meine vorhandene Stärke die Situation meistern werde, die Verletzung kann MICH nicht zerstören, der Fall ist nicht tief und ich kann mich leichter auffangen. Bei allem Schmerz tut dieses Wissen unendlich gut.

    Herzliche Grüße

    Martina

  3. Britta

    Das, liebe Tania, ist das schönste, das mutmachendste Gedicht, das ich seit langer, langer Zeit gelesen habe!
    Wunderbar! Ja, es ist so, anders geht es nicht im Leben: wir müssen immer wieder uns selbst stützen, auffangen…
    Danke für die Erinnerung daran!

  4. Kathrin

    Liebe Tania, wirklich schön dieses Gedicht. Ich habe es mir gleich über den Schreibtisch gehängt. Es ist schön, wenn man langsam aber sicher dieses Gefühl entwickeln und leben kann. LG Kathrin

  5. Tania

    Danke Euch allen für die Kommentare. Für mich ist das Gefühl, das ich in diesem Gedicht auszudrücken versuche, selbst noch ganz neu und süß. Freut mich sehr, dass es Euch berührt!

    Tania

  6. Simona Maria

    Ich kann mich nur anschließen! Deine Worte erreichen, berühren und gehen tief. Das Thema „Vertrauen“ beschäftigt mich momentan auch sehr intensiv. Dein Gedicht hängt nun in meiner Küche und ich will es jeden Tag lesen, erleben und LEBEN! Danke

  7. Regina Karch

    Liebe Tanja,
    auch ich danke dir, nicht nur für dein gedicht, obwohl es all das ausdrückt, wie
    ich selbst im Moment fühle. Ich möchte mich auch bei dir bedanken, dass du genau beschreibst, durch was für Prozesse du gerade gehst, ich kann mich dir da nur
    anschliessen. Es tut irgenwie gut zu hören, dass es anderen auch so geht.
    Vertrauen in meine innere Führung zu haben, egal was gerade im aussen passiert.
    Zu akzeptieren, was ist und den Mut zu haben, sich stets zu wandeln, auch wenn es
    alles andere als einfach ist, sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen.
    Doch alles hat seinen Sinn, und alles ist gut so wie es ist. Wachstum eben.

  8. Eva-Maria

    Liebe Tania,
    danke für die schönen Gedichte,ich weiß auch aus Erfahrungen wie wichtig das Vertrauen in mir selbst ist,und den Glauben auch an meine Person,das es weiter geht,und das ich mich nur allein auffangen kann,obwohl es für mich auch immer wieder viel Kraft kostet,aber ich denke ich bin es doch wert.
    Alles Liebe für alle die hier geschrieben haben.
    Herzliche Grüße Eva-Maria

  9. Elke Ziegenbein

    Ach Tanja,
    das Thema haut rein. An einem der Wendepunkte (Tiefpunkte) in meinem Leben war angesagt, wieder Vertrauen zu lernen, zu üben. Es war mir abhanden gekommen – zu Gott und der Welt und zu mir selbst. Ich war bereit, wieder dieses „Risiko“ Vertrauen einzugehen. Und zu pflegen, Vertrauen ist empfindlich wie eine Mimose. Es steckt wohl auch etwas wie „sich trauen“ drin. Je besser das Vertrauen zu mir selbst, mein Selbstvertrauen, wurde, desto größer wurde meine Hoffnung in die Zukunft. Dieser Prozess dauerte viele Jahre, die von Todessehnsucht geprägt waren.
    Heute kann ich sagen: „Es geht mir gut.“
    Und ich genieße es.
    Liebe Tanja, ich möchte noch kurz auf „Ein neues Gefühl“ eingehen. Diese Zeilen klingen für mich ein bisschen nach Münchhausen, der sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zieht. Geht das? Geht das wirklich?
    Ich bin dafür, in guten Zeiten das Landen zu üben.
    Und wenn ich dann im Not-Fall weich lande, dann kann ich auch für mich da sein.
    Wenn ich aber unten stehe – wenn ich mir das bildlich vorstelle – erschlage ich mich wahrscheinlich selbst. Ich glaube auch nicht, dass ich UNTEN sein kann und mich auffange.
    Wahrscheinlich nehme ich alles zu wörtlich. Aber das sind so meine Gedanken, die mir gekommen sind. Ich will’s auch auf gar keinen Fall zerreden.
    Habe ich mich schon für den Beitrag bedankt? Jedenfalls sprechen Sie mir total aus dem Bauch. Ein wenig eigenartig ist das schon, wie das so trifft. Dieses „Etwas“ von außen das Leben zu nennen – finde ich treffend. Mein „Etwas“ war noch namenlos, aber ich spüre es wieder.
    Liebe Tanja, ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und noch viele gute Ideen
    aus tiefstem Herzen (oder Bauch)
    Ihre Elke

    • Tania

      Liebe Elke,

      ich für mich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Üben in guten Zeiten Illusion war. Erst als der Sturz kam, konnte ich wirklich lernen. Das aber gibt mir nun das Vertrauen, dass ich weitere Stürze überstehen kann. Und so habe ich viel weniger Angst vor dem erneuten Fallen.

      Ganz herzlich,
      Tania

      • Elke Ziegenbein

        Hallo Tanja,
        ich freue mich riesig über Ihre so ganz persönlichen Zeilen.
        Ja, so ist es – jeder macht seine eigenen Erfahrungen, anders geht es nicht. Zum Glück geht es nicht darum, wer Recht hat, sondern viel mehr um den Dialog.
        Nochmals großes Dankeschön, dass ich teilhaben darf.
        Ihre Elke

  10. Anne

    Liebe Tania!
    Diesmal komme ich so spät dazu, alle deine Beiträge aufmerksam zu lesen, anzuschauen. Auch mich beeindrucken diese Zeilen. Lange habe ich eine Hilfe, einen Beistand von außen erwartet, aber das ist schon länger vorbei. Stattdessen versuche ich, in tristen Zeiten – und die lauern von Zeit und Zeit in der Ecke – besonders gut für mich zu sorgen. Ich höre Musik, koche etwas besonders Gutes, gönne meiner Seele Erholung, träume in den Tag hinein, der Sonne entgegen …..
    Liebe Grüße und Dankeschön!
    Anne

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