Bedürfnisse

Mrz 24, 2012 von

Was brauche ich? Was tut mir gut? Was fehlt mir?

Wie weiß ich, was ich brauche, was mir gut tut und was mir fehlt? Wie kann ich es herausfinden?

Und wie geht es mir damit, etwas zu brauchen? Kann ich mich mit meiner Bedürftigkeit annehmen oder versuche ich, meine Bedürfnisse so klein wie möglich zu halten? Traue ich mich zu sagen, was ich brauche? Kann darum bitten, dass mir jemand dabei hilft, dass ich bekomme, was ich brauche? Wenn nein, wovor habe ich Angst? Was befürchte ich, was passiert, wenn ich mich mit meiner Bedürftigkeit zeige?

Wie gehe ich damit um, wenn ich nicht bekomme, was ich brauche? Wie lebe ich ohne das, was mir fehlt? Hilft mir vielleicht etwas anderes, das ich bekommen kann? Wenn ja, was?

Wofür steht eigentlich das, was ich zu brauchen glaube? Geht es wirklich darum oder vielleicht noch um etwas ganz anderes? Was könnte das sein?

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7 Kommentare

  1. Klaus

    Hallo Tania,

    vielleicht hilft Dir ein Blick zurück in das Vergangene:

    Was brauchte ich ? (wozu?) ( jetzt immer noch? )

    Was tat mir gut ? ( wirklich ? )

    Was hat mir gefehlt ? ( und ist jetzt da oder hat gar nicht gefehlt !)

    Ich konnte so manches „Problem“ so lösen.
    Grüße! Klaus

  2. Harald Jorkowski

    Hallo Tanja,

    ich glaube es ist ein Segenszustand, wenn ich nichts wirklich brauche.
    Wenn ich mit dem, was ich bin, meinen Seelenfrieden habe, und allem was mir begegnet mit Freude und Neugierde entgegen blicke und einfach annehme was kommt, ist es sicherlich ein Zustand, eine Fähigkeit die ich zumindest als durchaus erstrebenswert halte.
    Die Realität, auch meine, ist natürlich anders. Etwas was ich brauche macht sich eher als eine latente Sehnsucht bemerkbar.Ich weiß manchmal selbst nicht wonach ich mich wirklich sehne. Es ist wie ein Zustand des Defizits.
    Doch glaube ich schon, dass es eine tiefe Sehnsucht nach Liebe ist, nach dem Angenommen sein, sich in einem anderen Menschen gespiegelt sehen und fühlen, getragen und geborgen.
    Manchmal denke ich auch, ich brauche das und Jenes, aber oft sind es nur rein materielle Dinge die als Brücke für das Eigentliche dienen. Im Grunde sind es immaterielle Wünsche, Ahnungen, Intuitonen und eben Sehnsüchte nach dem sich fallen lassen, nach authentischem Sein und Anerkennung meiner Selbst.
    So kann ich mir meist nicht beantworten was ich brauche, denn das was ich brauche könnte mir gegeben werden und was dann? Dann habe ich es?
    Nein, ich habe es nicht! Von daher glaube ich, dass alles nur in einem forlaufenden Prozess seine Erfüllung findet. Wenn mein Leben im Fluss ist, offen meine Wahrnehmung und meine Bereitschaft, das was kommt zu empfangen. Ich glaube, dass ich sonst ständig etwas neues brauche.
    Nun ja, vielleicht tue ich mir auch schwer mit dem Wort „brauchen“. Vielleicht ist „Wünschen“ für mich das geeignetere.
    Liebe Grüße
    Harald

  3. Johanna

    Ich glaube, dass wir nur ganz wenige Dinge zum Leben und Glücklichsein brauchen. Sonst bleiben wir im „Habenwollen“ und dabei geht es in Wahrheit nur um unser SEIN! Unser Dasein ist das größte Geschenk überhaupt und wir entscheiden selbst, wie wir unsere kostbare Zeit verbringen!!! Eines bin ich mir aber sicher: In unseren Grübeleien können wir keine Antworten finden – und am allerwenigsten finden wir diese in unserer Vergangenheit. Nur wenn wir zur Ruhe kommen und in uns hineinhorchen, dann können wir unsere wahren Bedürfnisse und die Antworten auf unsere Fragen erspüren…. und stets im hier und jetzt unsere vielen kleinen Entscheidungen treffen, unser Wünsche äußern und unseren Weg so gehen, wie es sich im Augenblick einfach richtig anfühlt!
    Liebe Grüße, Johanna

  4. Tania

    So spannende Gedanken!

    Ich für mich spüre, dass ein Unterschied besteht zwischen „wünschen“ und „brauchen“. „Brauchen“ findet auf einer anderen Ebene statt als „wünschen“. „Brauchen“ ist elementarer, archaischer, finde ich. Ich kann mir vieles wünschen, ohne mich je getraut zu haben, herauszufinden, was ich wirklich brauche. Dann aber wird mich die Erfüllung meiner Wünsche auch nicht satt machen.

    Tania

  5. Wolf

    denkt:

    vielleicht weiß mancher Mensch erst was er brauchte, wenn der Wunsch verstummt?

    Zudem fallen mir die Begriffe Zufriedenheit und (innere!) Heimat ein …

    Der Wolf

  6. Karin

    … und wir menschen brauchen einander 🙂

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