Liebe

Apr 28, 2012 von

Was ist Liebe für mich? Ein Gefühl? Ein Wert? Eine Entscheidung? Oder vielleicht ein Wunder?

Warum liebe ich? Woran merke ich, dass ich liebe? Wie zeige ich meine Liebe? Was bin ich bereit zu geben? Liebe ich unabhängig davon, ob ich zurückgeliebt werde oder hängt meine Liebe an Bedingungen?

Wann fühle ich mich geliebt? Wie und wofür möchte ich geliebt werden?

Ist Liebe etwas Festes für mich? Gehe ich davon aus, das Liebe einfach so ist und bleibt? Wie kann ich dann damit leben, wenn ich Liebe verliere?

Oder ist Liebe für mich veränderlich und beweglich? Vielleicht sogar zerbrechlich und flüchtig? Wie lebe ich mit diesen Schwankungen?

Und was passiert, wenn die Liebe tatsächlich geht? Wo geht sie hin? Wo bleibe dann ich? Und was macht das mit mir?

Wie kann ich lernen, damit umzugehen, von jemanden nicht mehr geliebt zu werden? Wie verarbeite ich, wenn meine Liebe aufhört zu sein? Und was mache ich mit meiner Hoffnung, wenn ich erkenne, das Liebe so vergänglich ist wie alles andere auch?

Wage ich es, erneut auf die Liebe zu setzen? Was würde es mit mir machen, wenn ich es nicht tue?

 

Verwandte Artikel

Tags

Share

12 Kommentare

  1. Carmen

    Für mich ist Liebe MAGIE – ist ist einfach – ob wir etwas tun oder nicht…
    vielleicht ist Liebe wie Wasser – sie findet immer den Weg…

    Wenn ich über meinen Schatten springe, dann ist Liebe im Spiel…
    Ob ich sie zeigen will oder nicht, meine Augen zeigen die Liebe in mir…
    Die Liebe verschenken…mehr geben geht gar nicht…
    Liebe & Bedingungen schließen sich aus…Liebe kennt kein WENN und ABER…

    Sich zeigen dürfen ohne etwas befürchten zu müssen…so fühle ich mich geliebt
    – im Gegenüber auf Resonanz stossen…

    Liebe kommt und geht, wie die Wellen – aber verloren ist nichts, was die Liebe je berührt…

    Liebe lässt uns nicht zurück…sie ändert ihre Form…aber IMMER kehrt sie zurück…stetig in einem neuen Kleid…

    Es ist nicht leicht…das Spiel mit der Liebe…sie ist so FREI – und es gibt keine Regeln…

    Ich wünsche uns allen viel LIEBE von Herz zu Herz…und den Mut immer annehmen zu können was jetzt gerade einfach ist…dann wird es niemals kalt um uns…

  2. Wolf

    weiß, dass schon so vieles über Liebe gesagt wurde, deshalb fasse ich Glück und Tränen in meinem Leben kurz mit diesen Worten zusammen:

    Liebe entsteht, wenn die Seele sich zuhause fühlt.

    Zudem klingen folgende Gedanken in mir nach, wenn ich sie erinnere:

    Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen.
    Khalil Gibran

    Liebe ist Freiheit von Bindungen, denn wo Bindungen bestehen, existiert Angst.
    Jiddu Krishnamurti

    Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
    Platon

    Und da ist dann noch etwas – ich frag’s mal ganz leise:
    Mag es eine Voraussetzung sein, dass man sich selbst lieben lernen muss, bevor man in der Lage ist wirklich tief und bedingungslos lieben zu können … ?!

    meint (nachdenklich still)

    der Wolf

    • Bettina Bäck

      Liebe Tania,

      ich glaube, die Liebe ist in der Tat unabhängig davon, ob wir zurückgeliebt werden.
      Es gibt sie einfach, ob wir wollen oder nicht.
      Aber da wir auch Menschen sind, fühlen wir auch. Also würde ich die Liebe auch als eine Möglichkeit des Inresonanzgehen sehen.
      Wann ist diese Resonanz möglich?
      Vielleicht am besten wenn ich frei bin von allen eigenen Erwartungen und Vorstellungen.
      Dann muss die Liebe nichts erfüllen, dann darf und kann sie sein, wann und wo immer sie will.
      Und wenn wir offen und frei sind .. dann kann sie uns auch jederzeit erreichen.
      Ganz unverhofft quasi.
      Dann wird sie zum Geschenk.

      Und ich glaube, die Liebe ist einerseits eine Konstante aber zugleich auch etwas Bewegliches.
      Aber immer in Hinblick auf diese Konstante. Sie ist quasi das Zielobjekt mit dem wir immer wieder mal in Resonanz gehen. Vielleicht wäre ein „ewiges Inresonanzgehen – Sein“ in Wirklichkeit der Tod. Vielleicht ist dieser Zustand für unseren menschlichen Organismus gar nicht aushaltbar. Denn Leben ist Entwicklung, Entfaltung. Deshalb gibt es nicht nur dich und mich, sondern noch viele andere. In Resonanzgehen sehe ich auch als ein „Teilen“ meiner Selbst. Etwas, das von dir zu mir fließt, wenn`s passt. Ich glaube, in Wahrheit kann man das nicht machen, es kann ganz einfach nur sein ….
      Alles und immer wieder zu „seiner“ Zeit.

      Und, deine Liebe hört niemals auf zu sein … wenn sie geht wie du meinst, dann gehst in Wirklichkeit nur du oder der andere. Also, quasi eine Manifestation. Man kann sich nicht mehr entwickeln, deshalb auch nicht mehr miteinander sein. Aber die Liebe, will und muss sich wieder irgendwo finden, sich erfahren. Das ist ihr Ziel, ihr wahres Wesen. Wenn ich das nicht zulasse, könnte es schmerzlich werden.

      Liebe Tania, vielen Dank, dass du deine Gedanken mit uns teilst. Denn so wird auch mir wieder klar, wie ich selbst „die Liebe“ sehe!

      Alles Liebe,
      Bettina

  3. Barbara Schade-Ahmadian

    ich stimme wolf zu: ich kann nur tief und bedingungslos lieben, wenn ich mich selbst liebe, mich annehme, wie ich bin – mit stärken und schwächen. diese Liebe ist ein echtes und tiefes gefühl und ist universell. Sie schließt die innere Verbundenheit mit allen Lebewesen mit ein. Durch die Liebe zu sich selbst bin ich mir bewußt, dass ich ein Teil dieses Universums, dieser Schöpfung bin wie die anderen Menschen, die Bäume und Pflanzen, die Tiere, die Steine und die Sterne.Ich habe ein Recht hier zu sein.

    Barbara

  4. Hallo liebe Tania,

    über die Liebe kann man unendlich viel schreiben und doch wird man sie nie richtig beschreiben können, denn die Liebe ist … unbeschreiblich.

    Und wer die Liebe verspürt, der wird keine Worte suchen, denn er/sie, wird auch niemals die Worte finden, die der erlebten Liebe je … gerecht werden würden.

    Liebe Grüße
    Alex

  5. Eva-Maria

    Danke Tania,
    immer wieder schön zu lesen Deine Nachrichten,auch über die Liebe.

    Danke auch allen für die schönen und klugen Worte über die Liebe.

    Ich denke:die Liebe ist Gott,und wenn Gott in mir wohnt erlebe ich jeden Tag seine Liebe.
    Alles Liebe Eva-Maria

    • Ich kenne eine Eva-Maria, die vor vielen Jahren meine Lehrerin war, und die auch sehr Gottefürchtig ist. Eines ist bei dieser Frau sicher, in ihr wohnt und lebt die Liebe zu den Menschen. Ganz besonders zu den Kindern, die einst ihre Schüler waren und von denen wohl heute, viele selbst schon Kinder haben.

      Gruß
      Alexander

  6. Sabine

    Wieviel Liebe kann man geben?
    Wie vielen kann man Liebe geben?

    Gibt es wirklich unbedingte Liebe?
    Das Verliebtsein ist ein gutes, eigenes Gefühl. Wem tut man also primär wohl, wenn man liebt?

  7. Alfred

    Liebe Tanja,

    zwar nicht meine eigenen Worte, aber – wie ich finde – sehr schön und treffend ist nachstehender Text über die Liebe.

    Viele Grüße – und danke für die Webseite.

    Alfred

    Die Liebe ist langmütig

    Die Liebe ist langmütig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht. Sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und sie hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.

    1. Korinther 13

  8. Martina

    Puuh, was für eine Frage!Als ich Alfreds Zitat las, fiel mir spontan ein: „Ich bin ja nicht nachtragend, aber ich kann so schlecht vergessen!“ Aber Scherz beiseite. Was ist Liebe für mich? Einfach ein gutes Gefühl. Annehmen und angenommen werden. Die Liebe ist einfach. Kompliziert können die Verbindungen (die natürlichen wie die gewollten) sein, die wir aus dem Gefühl der Liebe heraus eingehen. Kinder können ihre Eltern verletzen und umgekehrt. Und doch wird diese Liebe immer vorhanden sein, wenn auch zeitweise unterm Schmerz verborgen. Die Verbindung an sich ist eh nicht zu lösen, sie besteht lebenslänglich. Bei Partnerschaften, gleich ob hetero oder homo, sieht das schon anders aus. Es gab da mal einen interessanten Artikel in einer „emotion“ über das Geheimnis langjähriger Ehen. Die Erkenntnis: Nicht eine Frage der Liebe, sondern des Aushaltens. Und mit der Erfahrung von 40 Ehejahren kann ich dem nur zustimmen. Hier komme ich wieder zu Alfreds Zitat. Liebe hört niemals auf.
    Verbindungen können trotzdem gelöst werden, wenn man den Partner nicht mehr aushält. Das muss nicht das Ende der Liebe sein. Denn lieben kann ich nur, wenn ich mich selbst liebe. Das bedeutet, dass ich für mich sorge. Dieses für sich selbst sorgen kann eben auch bedeuten, aus Selbsterhaltungstrieb eine zerstörerische Partnerschaft zu beenden. Indem ich in dem Moment der „Selbstliebe“ den Vorrang einräume, kann die Liebe zum Anderen bestehen bleiben.

    Gruß Martina

  9. Tom

    Liebe Tania,
    genau die Fragen, die Du stellst in Deinem Beitrag, stelle ich mir auch – seit nunmehr fast eineinhalb Jahren.

    Zuerst ist eine große Liebespaarbeziehung zu Ende gegangen, die voller gegenseitigem Vertrauen und Respekt über 25 Jahre andauerte. Geblieben ist die Liebe, eine tiefe Freundschaft und eine Bekenntnis zueinander, sich das ganze Leben lang weiterhin zur Seite zu stehen.

    Danach ist eine frische Liebe entstanden, voller Lust und Leidenschaft. Und auch diese Liebesbeziehung ist zu Ende gegangen – nach nur 10 Monaten.

    Ich bin irritiert und verunsichert, suche auch nach Antworten. Bin ich vielleicht nicht liebenswert genug? Haben ich etwas falsch gemacht? Habe ich die Liebe an Bedingungen geknüpft?

    Und ja, ich habe eine Antwort erhalten – jedenfalls die Idee einer Antwort: Zuallererst sollte ich mich selbst lieben können, bevor ich die Liebe im Außen suche. Dann kommt auch alles andere wieder in Fluss.

    Nun suche ich in mir nach meiner Selbstliebe, was nicht ganz so einfach scheint. Ich kann mich zwar gut leiden, aber lieben?

    Ich bin auf dem Weg und sehr dankbar – für die Unterstützung meiner langjährigen Lebenspartnerin, meiner Freude und Coachingkolleginnen und -kollegen. Und für inspirierende Momente in meiner aktuellen Weiterbildung und dieses Forum hier.

    Tom

    • Tania

      Hallo Tom,

      lieben Dank für Deine Zeilen und schön, wieder einmal von Dir zu lesen, auch wenn der Anlass ja dann eher ein trauriger ist. Wie Du bin auch ich zu der Erkenntnis gelangt, dass entscheidend ist, sich selbst lieben zu lernen, weil dann erst Liebe im Außen möglich ist – und zwar gleichsam vom Geben und Nehmen her.

      Also, gehen wir weiter voran auf unserem Weg, was?

      Ganz herzlich,
      Tania

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Seite verwendet Cookies. Personenbezogene Daten werden zum Beispiel bei den Kommentaren gespeichert. Mehr erfahren

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen