Angst

Jan 10, 2012 von

Einige Reflexionen zum Thema „Angst“:

Wie sehr lasse ich mich von meinen Ängsten bestimmen? Wie viele meiner Entscheidungen beruhen auf dem Bedürfnis, um jeden Preis verhindern zu wollen, dass das eintritt, was ich fürchte? Wie oft lasse ich etwas aus Angst sein? Wie oft tue ich etwas aus Angst? Glaube ich wirklich, aufhalten zu können, wovor ich Angst habe?

Wie oft gehe ich aus Angst über meine eigenen Bedürfnisse? Wie oft verliere ich den Kontakt zu meinem Innersten, weil ich all meine Aufmerksamkeit auf das richte, was mir Angst macht? Wie oft verliere ich mich in meiner Angst?

Welche meiner Beziehungen sind angstgesteuert? Wie verhalte ich mich anderen gegenüber, wenn ich Angst habe (vor ihnen oder davor, sie zu verlieren?)? Was macht es mit mir und was macht es aus mir, Angst zu haben?

Wovor genau habe ich Angst? Und was sagt das über mich aus? Was wäre das Schlimmste, das mir passieren kann und was genau daran ist so unvorstellbar schlimm?

Wie oft nähre ich durch meine Angst genau das, was ich so fürchte?

Und wer wäre ich ohne meine Angst?

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11 Kommentare

  1. Barbara

    Liebe Tanja,
    genau dieses Zeichen brauchte ich heute morgen, deine Zeilen über die Angst.

    Ohne meine Angst wäre ich die „Andere“, die ich mir in meinen Träumen ersehe, von der ich eine Ahnung habe, wie schön es ist, mit ihr zu leben. Ohne meine Angst wäre ich die Tänzerin meiner Seele, die Singende vor der großen Kraft, die Liebende, die jeden Menschen anlacht und still segnet, der ihr begegnet. Ohne meine Angst wäre ich lebendig und groß und nichts könnte mich aufhalten, meiner Sehnsucht zu folgen in dieses wunderbare Leben. Ohne meine Angst wäre ich ICH selber.

    Barbara

  2. Bina

    Liebe Tanja,
    Angst. Auch ich bin heute morgen bei deinem Beitrag stehengeblieben.
    Ja, ohne meine Angst wäre ich Ganz. Wäre ich frei… wäre die, die ich bin. Ich könnte fliegen und all das tun, was meine Seele wünscht. Mein Höheres Selbst aber leitet mich genau dorthin. Und meine Ängste sind nicht nur unangenehm und so oft hinderlich.. Nein, genau genommen helfen auch sie mir auf meinem

  3. Bina

    …Wachstumspfad. Denn sie weisen mir den Weg zu dem, was ich nicht anerkenne in mir.
    Wenn ich meine Angst aber liebevoll annehme und Hand in Hand mit ihr durch die Erfahrung gehe, die mich so ängstigt… So bin ich mehr und größer als die, die ich vermutete hinter meiner Furcht. Es ist auch die Angst, die uns wachsen lässt. Sie ist eine Einladung.

  4. Akka

    Liebe Tanja,

    vielen Dank für Deine Zeilen über die „Angst“.
    Gerade die Angst beschäftigt mich zur Zeit…ich möchte lernen, sie anzunehmen – wie???

  5. Sabine

    Orientierungslos in der unendlichen Größe des Lebens und des Seins
    Ängste als das Korsett, das begrenzt und schützt

  6. Tania

    Danke Euch allen für Eure Kommentare und Gedanken …

    Ich habe das mit dem „Korsett“ ein bisschen in mir klingen lassen. Ein Korsett schützt für mich weniger (allenfalls stützt es). Es engt mich ein, gibt mir wenig Raum zu atmen und erst recht keinen zum Wachsen.

    Das Bild von den Ängsten als Einladungen gefällt mir persönlich deutlich besser – darin steckt Energie, nach vorne zu schauen und Mut zu entwickeln.

    Tolle Anregungen von Euch!
    Tania

  7. Liebe Tania
    ANGST ist die Polarität von LIEBE. Ich denke, ein wichtgier Schritt ist die ANGST in RESPEKT umzuwandeln und dann können alle Träume, Wünsche und Ziele erreicht werden. Um LIEBE zu leben erster Schritt, persönliches HERZ frei machen. Dann das JA zum Jetzt im Alltag…
    HERZLICH
    Alfred

  8. Rainer Berger

    Angst entsteht durch eine Unterbrechung im körpereigenen
    Energiesystem. Diese Unterbrechung kann durch eine Methode
    mit dem Namen Emotional Freedom Techniques ™ nachhaltig
    und leicht von euch selber behoben werden werden. Durch das
    Beklopfen der Akupunktur Meridiane wird die Unterbrechung
    wieder geschlossen und damit löst sich die Angst auf. Abe3r lest
    es selber und dann werdet ihr eurer Angst unendlich dankbar sein,
    daß sie euch zu dieser Methode geführt hat.
    Gary Craig, Ingenieur und Erfinder dieser Methode,
    beschreibt nachvollziehbar seine EFT und erlöst uns alle auch noch
    zusätzlich von dem Irrtum, an dem die Psychologie bis heute leidet.
    Hier findet ihr die Beschreibung.
    http://www.eft-info.com/downloads/eft-handbuch-6.-auflage-print.pdf
    und hier ist meine Adresse (ausnahmsweise) falls ihr noch eine
    Frage habt. ansich@arcor.de
    Gruß auch an Tania und eine Angst gelöste Zukunft.
    Rainer

  9. Wolf

    Ich frage mich gerade, ob Angst nicht zusehends schwindet,
    wenn man sich auf den Weg zu ihrer Quelle begibt …

    Wolf

  10. MonikaG

    Die angst kann nur herrschen, wenn wir es zulassen. Es hat eine Zeit gegeben, da hatte ich vor allem und jedem. Auf einmal habe ich gelernt sie zu fragen: „Was willst Du von mir?“ Da wurde sie schon kleiner.
    Der Trotz in mir erwachte und ich sagte: „Ich brauche Dich nicht, Du verstellst mir die Sicht.“ Da wurde sie ganz klein und ging. Nur manchmal meldet sie sich noch ein bisschen.
    Ich habe freie Sicht auf alles was ich mir vornehme.
    Lg MonikaG

    • Tania

      Wow, das ist ja eine tolle Idee, die Angst zu fragen, was sie von einem will.

      Danke für diese Inspiration!
      Tania

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