Inselbücher

Jul 4, 2013 von

Neulich stieß ich auf die berühmte Frage, welche drei Bücher man mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Und da ich gerade nichts anderes zu tun hatte, dachte ich darüber nach. 🙂 Ehrlich gesagt fällt es mir immer recht schwer, solche Fragen zu beantworten – wie soll man sich festlegen? Aber tatsächlich fand ich meine Antworten:

Als erstes würde ich „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ von Milan Kundera mitnehmen. Dieses Buch begleitet mich seit vielen, vielen Jahren. Ich habe es bereits 5x gelesen und den Film dazu habe ich noch öfter gesehen. „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ verzaubert mich immer wieder neu und während ich das schreibe, überlege ich glatt, es mal wieder in die Hand zu nehmen.

Das zweite Buch wäre „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, ebenfalls ein Buch, das ich schon mehrere Male mit gelesen habe und jedes Mal mit derselben Freude. In diesem Buch entdecke ich nicht nur immer wieder Neues, sondern ich treffe auch immer wieder auf mich selbst.

Und das dritte Buch? Diese Wahl fiel mir am schwersten. Soll es eines sein, das ich noch nicht kenne, aber immer schon lesen wollte? Oder doch eines, das mir vertraut und wertvoll ist? Nach einer Weile wusste ich, welches ich wählen würde: „Sämtliche Gedichte“ von Hilde Domin. Ihre Gedichte zu lesen, gibt mir so viel Inspiration für meine eigene Arbeit, dass ich auf dieses Buch nie verzichten wollen würde.

Das wäre also meine Auswahl für die einsame Insel. Und wie ist Ihre?

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2 Kommentare

  1. monika.geitner@ live.de

    Liebe Tania!
    Danke für die Antwort. Ich auch die Unendliche Geschichte, dann noch Biografien von Stefan Zweig und Natürlich Gedichte Rilke, Benn, die Bachmann.
    Heute intensiv die Lesung verfolgt. Liebe die kritischen Gespräche und die jungen Autoren, die sich aussetzen.
    „Nur eine Rose als Stütze“ H.Domin
    Irgendwann wirst Du schon ein Stichwort für mich wissen.
    Am Ende des Lebens ist es wichtig zu wissen, dass es die „Leichtigkeit“ auch nicht gewesen wäre. Herzlichst Monika

  2. monika.geitner@ live.de

    Liebe Tania!
    Nicht zu vergessen Christa Wolf Kein Ort Nirgends – Kleist und die Günderode.
    Da ich einer anderen Generation angehöre, könnte vielleicht dies gerade einen bereichernden Stellenwert für beide haben.
    Jeder muss seinen eigenen inneren Diamanten finden, leider..
    „nur wer die Leier hob, auch unter Schatten…..Rilke
    „Durch so viel Formen geschritten, durch Ich, durch Wir und Du ….Benn Monika

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