Hoffnung

Jan 30, 2011 von

„In jedem Winter steckt ein zitternder Frühling, und hinter dem Schleier jeder Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen.“

– Khalil Gibran

Hoffnung – das ist wohl der wichtigste Kraftspender, den wir haben. Man sagt schließlich nicht umsonst, dass die Hoffnung zuletzt stirbt und so gibt es wohl für jeden von uns Zeiten, in denen uns nur noch die Hoffnung einen Halt bietet …

Und auch wenn die Fähigkeit zum Hoffen uns allen als etwas Urmenschliches eingebaut ist, fällt Hoffnung nicht vom Himmel. Hoffnung entsteht vielmehr oft direkt aus der eigenen Lebenseinstellung und das schenkt uns die Möglichkeit, dass wir viel dafür tun können, dass uns diese Kraftquelle zur Verfügung steht, wenn wir sie brauchen.

So sind es z.B. :

  • eine positive Grundeinstellung zum Leben,
  • die Überzeugung, dass alles auf seine Art einen Sinn hat,
  • ein kraftvolles Ja zu allem, was kommt
  • und auch der Glaube daran, dass wir meistern können, was sich uns an Herausforderungen präsentiert,

was uns dabei hilft, auch in sehr schweren Phasen genug Kraft zu haben, zuversichtlich und hoffnungsvoll zu bleiben.

Das heißt nicht, dass wir uns selbst immer vor Schmerzen, Enttäuschungen oder Misserfolgen schützen können. Aber es bedeutet, dass wir auch durch dunkelste Phasen gehen können, immer wissend, dass der nächste Morgen auf uns wartet.

Und wer konsequent daran arbeitet, grundsätzlich eher vertrauensvoll und positiv durchs Leben zu gehen, wird es leichter haben, auch im tiefsten Winter die Hoffnung auf den Frühling nie zu verlieren. Denn der kommt, das ist sicher.

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4 Kommentare

  1. und wenn mich nun jemand fragt: was – wenn mein Leben im Herbst endet? Da kommt kein Frühling mehr! Ich habe keine Antwort….

  2. Tania

    Liebe Jeanette,

    ich denke, die Antwort kann dann nur lauten: Tanze den Herbst und den Winter durch und lebe jeden Augenblick. Je kürzer die verbleibende Zeit, desto intensiver sollten wir sie nutzen, oder?

    Nachdenklich,
    Tania

  3. A. Anders

    Man hat nur einen kleinen Raum in der Zeit, geschenkt oder gemietet, oder gestohlen wer weiß.
    Mit welchen Dingen füllt man ihn, mit welchen Dingen füllst Du ihn ?
    Es sind die Dinge des Augenblicks welche zählen, welche man in diesem Moment sieht, spürt, berührt, erstarrt aber nicht zu lange, sonst sind sie ja wieder weg
    Habe ich was verpaßt manchmal oft die Fragen – es wiederholt sich, und wiederholt sich .. das wars, der Raum löst sich auf …

    Stand ich in der Küche, sinnierend köchelte ich vor mich hin als es klopfte – ich öffnete …eine Fremde ..
    Hey – sagte sie – mein Name ist Hoffnung
    Diese Vertreter, immer neue Tricks dachte ich
    Nein .. sie war es wirklich und neu wie alles am Anfang .. bedingungslos glaubte ich ihr
    ….. Weißt Du noch – am Strand … damals …
    Wir tollten herum – die Sonne versank errötend am Horizont – als Du gingst
    hüllten meine Gedanken mich ein fühlte ich zurück – nach Damals ..
    Es dämmerte schon, auch mir – die Wellen schwappten leicht über den Strand meiner Gefühle – als ich wieder dort stand Deinen verfließenden Spuren im Sand nach sinnierte
    Schau -schau – wer nähert sich da ?
    Die Hoffnung gesellte sich zu mir sah mich mit unschuldigen Augen an und fragte – und …. ?
    Na ja – ich warf sie dann ins Meer …lange noch ihrer Versunkenheit nach sinnierend ..
    … und begann neu und wieder zu leben …

    Jeanette – trägt sie den Frühling in sich wird er stärker sein als des Winters Kälte
    das Innere ist es welches dem Aüsseren den Schein gibt – immer 17 bleiben manche …
    “ Tanze den Herbst und den Winter “ sollte man ja
    … und – danach … ?

    http://www.bay-of.de/ian2/danach.htm

    Gruß unbekannterweise Ian

  4. Eva

    @ Jeanette

    vielleicht ist der Tod der wirkliche Frühling, die Erfüllung unsres Erden-Lebens 🙂

    Alles Liebe
    Eva 🙂

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