Schreiben…

Feb 23, 2011 von

Für mich liegt im Akt des Schreibens der Versuch, aus dem Leben etwas zu machen, was über das Persönliche hinausgeht, das Leben zu befreien von dem, was es einkerkert.

André Breton

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4 Kommentare

  1. Anne

    Hallo Tina,
    „durch schreiben kann ich befreien, was mich einsperrt“, das ist auch meine Erfahrung und der Grund, das ich mal kurz schreibe. Kannst Du noch einen Tipp geben, wie ich den Mut bekomme auch mehr zu schreiben? Mein Kopf ist voll von Ideen, doch so richtig bekomme ich sie nicht auf Papier. Wahrscheinlich will ich immer alles gleich ganz perfekt schreiben – druckreif – und ich glaube das geht auch nicht – oder? Na ja, vieleicht lese ich einmal wieder etwas Dir und fühle mich inspiriert. So wie schon oft über „Zeit zu leben“.

    Nun wünsche ich Dir jedenfalls einen sehr feinen Start, Freude am Tun, Liebe in der Seele, Glück im Leben und Wunder, in dieser wundersamen Zeit.

    Herzichst Anne

    • Alex A.

      ein Zimmer im Raum

      stell Dir vor … langsam ….. laß Dich gleiten …
      Du siehst mich … ich sehe Dich – wir sehen uns … nur uns …
      siehst Du mich so wie ich Dich
      Nichts anderes in diesem Zimmer in diesem Raum – wir beide nur
      Kein Draussen – nichts gibt es draussen – unser Raum er schwebt
      alleine durch das Universum – nichts ist draussen nur wir – unser
      Raum
      Voller Farben ist das Universum – siehst Du sie … wie sie leuchten
      pulsieren … Rot nähert sich füllt das Universum um uns …
      Dunkelrot stell Dir vor siehst Du es … dieses dunkle Rot …
      welches unseren Raum umhüllt … in welchem wir sind – wir beide
      … nur wir beide …
      Ich sehe Dich – siehst Du meine Augen … welche Dich sehen in
      Deine Augen sehen … Du siehst mich an …. und spürst
      und wir versinken in uns

      in diesem Raum … und nur wir Beide – sind
      ………………………………………..

      Du – und Deine Gefühle nur … ihr Beide

      Schreiben bedeutet Gefühl – nicht denken – denke ich ?

  2. Tania

    Hallo Anne,

    ich denke, Du hast den Knackpunkt tatsächlich schon selbst gefunden: Der eigene Anspruch ist das, was den meisten im Weg steht. Das Perfide dabei ist, dass man „richtig gut“ schreiben will und sich deshalb nicht zu schreiben traut – aber nur durchs Schreiben selbst wird man besser und kann irgendwann auch „richtig gut“ schreiben. Es gilt also, das System zu durchbrechen und damit zu beginnen, wirklich einfach drauf los zu schreiben. Egal worüber, egal wie, einfach drauf los!

    Nur Mut!
    Tania

  3. annette kunze

    Annette

    „aus dem Leben etwas machen“….meins hat sich vor ein paar Wochen um 18o Grad gedreht und ich
    versuche nun scheibchenweise die Botschaft ins Bewusstsein tröpfeln zu lassen, was mir diese vollkommen neue Lebenssituation sagen will.Ja sagen zum Schmerz
    und dahinter ist eine neue Tür, die sich öffnet….!
    Liebe Tanja,du machst mir wirklich Mut „einfach mal drauf los zu schreiben“!!!

    Fragment
    Ein Augenblick der Ewigkeit
    Wie aus dem Nichts sind sie da
    diese tonlosen stillen, überaus schlichten Momente des Jetzt
    des absoluten Augenblicks
    die gewohnte alltägliche Präsens des Daseins ist fort, dennoch bin ich
    die aufsteigende Morgensonne lässt dichte Nebelschwaden verwehen und
    das Jetzt erscheint wie ein ewig weißes unbeschriebenes Blatt
    eine zarte Behutsamkeit durchwebt das Wesen
    ein umfangen und behütet werden,eine spürbare Ewigkeit in der Zeit
    das stille Rauschen der Flügel verklingt und
    ein glitzernder Tautropfen fällt sanft ins Gras
    wir reiten still durch den herrlich frischen Sommermorgen und
    ich fühle liebevoll die unendliche Geduld des mich tragenden Wallachs.
    Ihr seid so treue immer wieder verzeihende Begleiter
    und wir Menschen können einiges von euch lernen!

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