Für dich bin ich mutig,
sagst du – ich kann es nicht nachvollziehen
für ihn bin ich ganz besonders,
grenzenlose Begeisterung – seine Empfindung erreicht mich nicht
für sie rede ich zu viel,
hilfloses Schweigen – künstliche Pausen als mein Maß für sie
für manchen bin ich arrogant,
heimliche Ablehnung – von mir erfühlt
für uns leiste ich viel,
wohlwollende Anerkennung – mein Labsal
für euch frage ich zu viel,
eure verärgerte Miene – meine Auslegung
für andere bin ich Kamerad,
Treue und Verläßlichkeit – oft stoße ich an meine Grenzen
für manche bin ich Vorbild
ihr Bild von mir – Wunschvorstellung von Stärke
für viele bin ich sichtbar,
viele Ansichten – ist auch nur eine passende dabei
für alle bin ich etwas
für jeden etwas anderes
für mich bin ich ratlos
bin ich, was andere von mir erwarten?
bin ich, was andere in mir sehen?
bin ich, was von ihnen bei mir ankommt?
mein Selbstverständnis nur ein Widerhall ihrer Empfängnis?
meine Wahrnehmung nur doppelt gespiegelte Wirklichkeit?
mein Handeln nur vorauseilender Gehorsam?
bin ich nicht immer dieselbe?
Im Spannungsfeld zwischen Begeisterung und Ablehnung zerreißt meine Welt.
Auch das sind genau die Zeilen, wonach man doch immer wieder sucht, wo stehe ich, wie wirke ich auf andere, dass es nicht für alle dasselbe ist, wird hier genau beschrieben. Vielen Dank
Vielen Dank für diese Worte, denn sie treffen genau ins schwarze, aber zu dieser Einsicht bin ich leider erst, seit ich das 50. alterjahr erreicht hatte gekommen. Alles zu seiner Zeit.
Im Spiegel verloren, am Schweigen zerschellt.
Im Dunklen vorantastend, von der Sonne geblendet
und gewärmt zugleich.
Ratlos manchmal, manchmal wissend.
Von Reaktionen verwundert!
Von Antworten verletzt! Vom Nichtantworten noch mehr!
Abwarten, schweigen vielleicht.
Es lässt sich wenig erwarten und erbetteln schon gar nicht.
Was geht in dir vor? Wenn du unsere Wechselstube von
einem Tag auf den anderen für dich allein schließt
und mich im Ungewissen lässt? Ich reagiere, agiere, aber
gegen eine Wand, in das Leere. Schließlich trenne ich mich
von allem Gemeinsamen, lasse los, mich fallen, erkenne das
Doppelzüngige, dahinter die Empfindsamkeit, die nur dir
allein gewidmet ist. Gerade noch Spuren hast du
hinterlassen, Erinnerungen. Das Gesagte, das Geschriebene,
das Gemeinsame haben an Wertigkeit verloren im Verrat.
Wie eine Puppe bin ich ins Eck geworfen. Doch ich bin und
lerne – zu trauern, zu lachen, zuversichtlich zu sein, das
Leben, seine Buntheit, seine Vielfalt, die Möglichkeiten,
meine Talente, die Unendlichkeit, die Begegnungen zu lieben.
erwachte ich aus einem Traum doch verwundert – schien es mir doch Realität im Traum
dachte ich an jene welche im Koma liegen – träumen sie, denken Sie – sind sie ?
ein Hirn nur blieb, einsam im Behälter der Nährstoffe, losgelöst vom Körper
träumte es .. denkt es .. lebt real in einer Scheinwelt .. Traumwelt – ist es meint es zu sein ?
ich denke also bin ich – nur .. wo .. wie .. und wer ?
alles Realität scheint es zu sein ?
kannst Du mir sagen .. wo ich stehe – wo ich bin ?
und Du nennst Fakten .. erklärst .. versuchst zu überzeugen
ich höre Dir zu – Dir ??
bist Du nicht Bestandteil meines Traumes ?
oder bin ich Bestand Deiner “ Realität “ ?
Gruß ich ……. ich ????
Zufriedenheit und auch einmal Groll
Und Trösten zu können
Das find ich toll.
Mal Unverständnis und dann wieder Mut
Zuhören zu können
Das find ich gut.
Entschlussfreudig und auch verbindlich zu sein
Und auch mal zu weinen
Das find ich fein
Dies alles ist auch nur ein Ausschnitt von mir
Und all meine Seiten die passen nicht hier
Doch eines lieb ich von all meinen Sachen
Ich kann über mich selbst immer wieder mal lachen.
BIN ICH?
Für dich bin ich mutig,
sagst du – ich kann es nicht nachvollziehen
für ihn bin ich ganz besonders,
grenzenlose Begeisterung – seine Empfindung erreicht mich nicht
für sie rede ich zu viel,
hilfloses Schweigen – künstliche Pausen als mein Maß für sie
für manchen bin ich arrogant,
heimliche Ablehnung – von mir erfühlt
für uns leiste ich viel,
wohlwollende Anerkennung – mein Labsal
für euch frage ich zu viel,
eure verärgerte Miene – meine Auslegung
für andere bin ich Kamerad,
Treue und Verläßlichkeit – oft stoße ich an meine Grenzen
für manche bin ich Vorbild
ihr Bild von mir – Wunschvorstellung von Stärke
für viele bin ich sichtbar,
viele Ansichten – ist auch nur eine passende dabei
für alle bin ich etwas
für jeden etwas anderes
für mich bin ich ratlos
bin ich, was andere von mir erwarten?
bin ich, was andere in mir sehen?
bin ich, was von ihnen bei mir ankommt?
mein Selbstverständnis nur ein Widerhall ihrer Empfängnis?
meine Wahrnehmung nur doppelt gespiegelte Wirklichkeit?
mein Handeln nur vorauseilender Gehorsam?
bin ich nicht immer dieselbe?
Im Spannungsfeld zwischen Begeisterung und Ablehnung zerreißt meine Welt.
© dru
10.10.04
Auch das sind genau die Zeilen, wonach man doch immer wieder sucht, wo stehe ich, wie wirke ich auf andere, dass es nicht für alle dasselbe ist, wird hier genau beschrieben. Vielen Dank
Wenn ich in mir selbst ruhe, mich selbst mag und in Ordnung finde – dann kann ich über Anspruch und Ablehnung von außen stehen.
Doch diese Sicherheit, in der ich froh sagen kann: ich bin ich – die habe ich nur manchmal.
Viele Grüße
Lucia
Vielen Dank für diese Worte, denn sie treffen genau ins schwarze, aber zu dieser Einsicht bin ich leider erst, seit ich das 50. alterjahr erreicht hatte gekommen. Alles zu seiner Zeit.
Viele Grüsse
Helen
Liebe Lucia! So viel Treffsicherheit ist selten. Wie schaut Dein Zentrum aus?
Liebe Helen! So viel Treffsicherheit ist selten. Wie schaut Dein Zentrum aus?
Wer bin ich?
Im Spiegel verloren, am Schweigen zerschellt.
Im Dunklen vorantastend, von der Sonne geblendet
und gewärmt zugleich.
Ratlos manchmal, manchmal wissend.
Von Reaktionen verwundert!
Von Antworten verletzt! Vom Nichtantworten noch mehr!
Abwarten, schweigen vielleicht.
Es lässt sich wenig erwarten und erbetteln schon gar nicht.
Was geht in dir vor? Wenn du unsere Wechselstube von
einem Tag auf den anderen für dich allein schließt
und mich im Ungewissen lässt? Ich reagiere, agiere, aber
gegen eine Wand, in das Leere. Schließlich trenne ich mich
von allem Gemeinsamen, lasse los, mich fallen, erkenne das
Doppelzüngige, dahinter die Empfindsamkeit, die nur dir
allein gewidmet ist. Gerade noch Spuren hast du
hinterlassen, Erinnerungen. Das Gesagte, das Geschriebene,
das Gemeinsame haben an Wertigkeit verloren im Verrat.
Wie eine Puppe bin ich ins Eck geworfen. Doch ich bin und
lerne – zu trauern, zu lachen, zuversichtlich zu sein, das
Leben, seine Buntheit, seine Vielfalt, die Möglichkeiten,
meine Talente, die Unendlichkeit, die Begegnungen zu lieben.
ich denke – also bin ich ?
erwachte ich aus einem Traum doch verwundert – schien es mir doch Realität im Traum
dachte ich an jene welche im Koma liegen – träumen sie, denken Sie – sind sie ?
ein Hirn nur blieb, einsam im Behälter der Nährstoffe, losgelöst vom Körper
träumte es .. denkt es .. lebt real in einer Scheinwelt .. Traumwelt – ist es meint es zu sein ?
ich denke also bin ich – nur .. wo .. wie .. und wer ?
alles Realität scheint es zu sein ?
kannst Du mir sagen .. wo ich stehe – wo ich bin ?
und Du nennst Fakten .. erklärst .. versuchst zu überzeugen
ich höre Dir zu – Dir ??
bist Du nicht Bestandteil meines Traumes ?
oder bin ich Bestand Deiner “ Realität “ ?
Gruß ich ……. ich ????
Meinst Du mich, Alex?
Ich bin…
Zufriedenheit und auch einmal Groll
Und Trösten zu können
Das find ich toll.
Mal Unverständnis und dann wieder Mut
Zuhören zu können
Das find ich gut.
Entschlussfreudig und auch verbindlich zu sein
Und auch mal zu weinen
Das find ich fein
Dies alles ist auch nur ein Ausschnitt von mir
Und all meine Seiten die passen nicht hier
Doch eines lieb ich von all meinen Sachen
Ich kann über mich selbst immer wieder mal lachen.